Die Akamas-Halbinsel nimmt den Nordwestteil der Insel Zypern ein. Die ausgedehnte, nahezu unberührte Küstenlandschaft erstreckt sich von den Bädern der Aphrodite über Kap Arnaoutis bis hin zu Agios Georgios Pegeia. Sie umfasst 17.000 Hektar – wovon 7.000 Hektar staatliches Forstgebiet sind – und wird im Landesinneren von den Inseldörfern Pegeia, Kathikas, Arodes, Inia, Drouseia, Antrolykou und Neo Chorio begrenzt.


Akamas besticht durch die einzigartig schöne Naturlandschaft und große Artenvielfalt, aber auch durch beeindruckende geologische Formationen, abgeschiedene Strände und eine besonders reiche geschichtliche und kulturelle Tradition. Hier kommen auch die anspruchsvollsten Besucher voll auf ihre Rechnung, die in dieser reizvollen Gegend wandern, Rad fahren, die Natur erleben, fotografieren, schwimmen, tauchen u.v.m. möchten.
Als Biotop mit besonders reicher und seltener Flora und Fauna ist die Akamas-Halbinsel Teil des europaweiten Netzwerks von Schutzgebieten NATURA 2000.

GEOLOGIΕ
Die Felsen, die in Akamas zu sehen sind, repräsentieren nahezu alle geologischen Formationen, die in anderen Gebieten der Insel Zypern vorkommen.
Die Gesteine des Ophiolit-Komplexes von Troodos bilden das Rückgrat der Halbinsel von Akamas, wobei sie sporadisch zumeist in Form von diabasischem und plutonischem Gestein sowie Serpentiniten an der Oberfläche auftreten.
In der Landschaft von Akamas verstreut sind Felsen des Mamonia-Komplexes zu sehen, die einzigartige geologische Formationen entstehen lassen, so beispielsweise die beeindruckenden Quarzsandstein-Felsen bei Drouseia und Inia.
Daneben sind auch Kaoline (Tonerden) des Mamonia-Komplexes sowie autochthone Kreide- und Mergel-Sedimente aus den Formationen von Lefkara und Pachna zu finden.
Die Erosion des Sedimentgesteins ließ hier zahlreiche Schluchten und Klammen entstehen, unter denen die Schlucht von Avakas die beeindruckendste ist.
An der Küstenlinie von Akamas herrschen Kalksandsteine (Äolianite) vor, die während der Eiszeit in den letzten 100.000 Jahren entstanden sind. Besonders bezeichnend sind hier die erhöhten Meeresterrassen, von denen jeder Absatz eine frühere Küstenlinie repräsentiert, die durch Einwirkung der Wellen entstanden ist und infolge der Hebung der Insel Zypern nach oben geschoben wurde.
Die komplexe Geologie ließ entlang der Küste von Akamas eine Vielzahl kleinerer und größerer Buchten, Dünen, Felsklippen, Meereshöhlen und kleine Inseln entstehen.
Zu den Inseln von Akamas gehört auch Geronisos (Agios Georgios, Pegeia), die zweitgrößte Insel Zyperns.

Flora
Kiefern- (Pinus brutia) und Wacholderwälder (Juniperus phoenicea) dominieren in dieser Gegend, doch sind auch zahlreiche weitere Pflanzenarten zu finden, so etwa:
Mastixsträucher (auch Wilde Pistazie genannt, Pistacia lentiscus), wild wachsende Olivenbäume (Olea europaea) und Johannisbrotbäume (Ceratonia siliqua).
Dorniges Buschwerk mit Ginster (Genista fasselata).
Phrygana mit dorniger Bibernelle (Sarcopoterium spinosum) und kopfigem Thymian (Thymbra capitata).
Flussläufe und Quellen mit Oleander (Nerium oleander) und anderen hydrophilen Pflanzen.
Bestände heimischer Mittelmeer-Zypressen (auch: Säulen-Zypresse, Cupressus sempervirens).
Weideland mit einjährigen Blühern und Knollengewächsen.
Sanddünen, Felsküsten, Sand- oder Kiesstrände mit küstenländischer Vegetation.
All diese abwechslungsreichen Habitate verleihen der Landschaft von Akamas besonderen ökologischen, aber auch ästhetischen Wert.
Auf der Akamas-Halbinsel wurden mehr als 600 verschiedene Pflanzenarten aufgezeichnet. So bildet etwa das berühmte persische Alpenveilchen (Cyclamen persicum) weitläufige Kolonien in der Küstenzone, wo es im Winter und Frühling blüht und selbst in den kleinsten Felsspalten überlebt. Seltener findet man in Akamas das endemische zyprische Alpenveilchen (Cyclamen cyprium), das im Herbst an schattigeren Orten blüht.
Das zyprische Alpenveilchen wurde zur Nationalpflanze Zyperns erklärt.
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Im Bereich der Strandlandschaften von Akamas gedeihen zahlreiche typische Küstenpflanzen, so etwa die bekannte Dünen-Trichternarzisse (auch als Strandlilie bekannt, Pancratium maritimum), der seltene zyprische Mohn (Papaver cyprium) und die verbreiteteren Spezies Wolfsmilch (Euphorbia peplus), Flockenblume (Centaurea aegialophila) und die dreihörnige Levkoje (Matthiola tricuspidata).
Des Weiteren findet man hier auch Krokusse (Crocus veneris), dreiblättrige Gladiolen (Gladiolus triphyllus) und die zyprische Flockenblume (Centaurea cyprensis), die nur auf Akamas und
im Waldgebiet von Limassol vorkommt. Auch der spezielle endemische Zoulatzia-Busch (Bosea cypria) ist hier anzutreffen. Weltweit gibt es nur drei Arten von Bosea, von denen die beiden anderen auf den kanarischen Inseln bzw. im Himalaya heimisch sind.
Fünfunddreißig der Pflanzenarten, die auf der Akamas-Halbinsel vorkommen, sind sehr selten und sind daher im Roten Buch der Flora Zyperns enthalten, einem Verzeichnis der seltenen und bedrohten Pflanzenarten der Insel Zypern.
Darunter findet sich auch die fast endemische Euphorbienart Euphorbia thompsonii, die nur in Zypern und im Süden der Türkei vorkommt. Der gesamte bekannte Bestand dieser Pflanze auf der Insel Zypern findet sich in Akamas, in der Nähe der Dörfer Arodes, Kathikas und Pegeia.
Zwei der weltweit seltensten Pflanzen der Welt sind die auf Akamas endemische Akamas-Tulpe (Tulipa akamasica) und die Akamas-Flockenblume (Centaurea akamantis), von denen letztere nur in drei Schluchten auf der Halbinsel gedeiht.
Die gesamte weltweite Population dieser Art umfasst nicht mehr als 800 Exemplare, die an den Steilfelsen der Schlucht von Avakas und zwei weiterer nahegelegener Schluchten zu finden sind.
Die Akamas-Tulpe (Tulipa akamasica) wurde erst vor kurzem in einer kleinen Gegend der Halbinsel entdeckt. Dabei handelt es sich um eine äußerst seltene Pflanze, deren Population weltweit nur ca. 200 Exemplare umfasst, die ausschließlich auf Akamas zu finden sind.
Die Akamas-Tulpe und die Zyperntulpe (Tulipa cypria), die zweite endemische Tulpenart Zyperns, gelten als wertvolle Schmuckstücke der Halbinsel von Akamas.
Wenngleich die Zyperntulpe, die auch in anderen Gegenden der Insel vorkommt, nicht so selten ist wie die Akamas-Tulpe, ist auch sie im Roten Buch der Flora Zyperns enthalten.
Auf der Halbinsel von Akamas findet man Tulipa cypria nur in der Nähe von Pyrgos tis Rigainas (Castle of Regina), wobei die Population der hübschen Pflanze ca. 2000 Exemplare umfasst.
Daneben ist Akamas auch die Heimat einer Vielzahl verschiedener Orchideenarten. Von den insgesamt sechsundvierzig Spezies, die auf Zypern zu finden sind, wurden bisher vierunddreißig auf der Halbinsel von Akamas verzeichnet.
Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang das Vorkommen von 17 Orchideenarten der Gattung Ophrys (Ragwurzen), die auch als Bienenorchideen bezeichnet werden (Orchideen, die wilden Bienen ähneln, um ihre Bestäuber anzuziehen)

Fauna
Auch wenn alle auf der Akamas-Halbinsel vorkommenden Säugetiere nachtaktiv sind, ist es durchaus möglich, dass man auf den Wanderwegen von Akamas zwei der größeren Arten begegnet: dem Rotfuchs (Vulpes vulpes indutus) oder dem Feldhasen (Lepus europaeus). Die kleineren Tierarten sind hingegen tagsüber sehr schwer zu beobachten.
Der Langohrigel ist auf Akamas weit verbreitet und kann im Frühling und Sommer abends bei seinem Versuch beobachtet werden, die Landstraßen zu überqueren. In Zypern haben wir die asiatische Gattung des eigentlichen (Hemiechinus auritus), der deutlich größere Ohren aufweist als Igel der Gattung Erinaceus, die in anderen europäischen Ländern vorkommen.
Auf der Akamas-Halbinsel wurden drei Mäusearten und zwei verschiedene Arten von Spitzmäusen beobachtet. Von besonderer Bedeutung ist außerdem das Vorkommen der endemischen Zypern-Stachelmaus (Acomys nesiotes).
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Zahlreiche Fledermausarten finden in den Höhlen von Akamas
Zuflucht, darunter auch der Nilflughund (Rousettus aegyptiacus), der mit einer Flügelspannweite von ca. 60 cm die größte auf Zypern vorkommende Fledermaus ist. Diese Art ist in Afrika und Südwestasien weit verbreitet, während Zypern das einzige europäische Land ist, in dem sie vorkommt. Sie gehört der Untergattung der Megachiroptera an und ernährt sich vorwiegend von reifem Obst. Diese Tierart ist streng geschützt und auf diesbezüglichen Vorschlag der Republik Zypern in Anhang II der EWG-Richtlinie 92/43 (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) enthalten. Alle anderen in Zypern vorkommenden Fledermausarten sind deutlich kleiner und ernähren sich von Insekten. Auf Akamas kommen rund 10 verschiedene Spezies vor, die in Höhlen, hohlen alten Baumstämmen und verlassenen Minen und Häusern nisten.
An der Küste der Halbinsel Akamas wurde auch die Mittelmeer-Mönchsrobbe (Monachus monachus) beobachtet, die Sie mit etwas Glück beim Schwimmen in küstennahen Gewässern beobachten können. Es liegen keine Aufzeichnungen darüber vor, ob diese Robbenart in der Gegend Wurfplätze haben.
Auf Zypern zählt man 33 fest ansässige Vogelarten, während es rund 170 Durchzügler gibt. Unter den hier beheimateten Arten sind insbesondere der Habichtsadler(Aquila fasciata) – die einzige auf Zypern nistende Adlerart – und der Adlerbussard (Buteo rufinus) zu erwähnen.
Die kleinen Akamas-Inseln Agios Georgios und Geronisos beherbergen eine bedeutende Population der Krähenscharbe (Phalacrocorax aristotelis) und der Mittelmeermöwe (Larus Chukkar), aber auch Halsbandfrankoline, Ringeltauben, Felsentauben, zwei Falkenarten, vier Eulenarten, drei Arten von Krähenvögeln und kleinere Vogelarten, die auf der Halbinsel ansässig sind.
Einer der wichtigen Kleinvögel ist die Schuppengrasmücke (Sylvia melanothorax), die ausschließlich auf Zypern nistet. In den letzten Jahren bekam sie Konkurrenz durch einen Neuankömmling, die Samtkopfgrasmücke (Sylvia melanocephala).michahellis).
Zahlreiche Durchzügler lassen sich auf ihrer langen Reise vorübergehend in der Gegend von Akamas nieder. Ganze Schwärme oder einzelne Vögel, wie Pelikane, Reiher, Enten, Störche und Raubvögel sind im Frühling und Herbst häufig auf ihrem Flug entlang der Küste zu beobachten, wo sie manchmal eine Rast auf den Felsen einlegen.
Eine Vielzahl kleinerer Zugvögel, wie etwa Bienenfresser (Merops apiaster), Maskengrasmücken (Sylvia ruppeli) und Steinschmätzer (Oenanthe oenanthe) finden an der Küste und in der üppigen Vegetation von Akamas willkommene Zufluchtsorte und Nahrung, um sich für ihre lange Weiterreise zu stärken.
Zahlreiche Zugvögel verbringen die schweren Wintermonate auf Akamas. Zu den typischen Wintergästen gehören das häufig zu sehende Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola) und
Die Singdrossel (Turdus philomelos), aber auch der sehr seltene Mauerläufer (Tichodroma muraria), der gelegentlich an den Steilfelsen der Avakas-Schlucht zu beobachten ist.
Auf der Halbinsel von Akamas brüten 15 verschiedene Arten von Zugvögeln, darunter die Blauracke (Coracias garrulus), der Maskenwürger (Lanius nubicus), der Grauortolan (auch als Rostammer bekannt, Emberiza caesia) und der Zypernsteinschmätzer (Oenanthe cypriaca), von denen Letzterer nur in Zypern brütet.

REPTILIEN
Auf Akamas gibt es neben elf Eidechsenarten auch sechs von acht Schlangenarten, zwei Froscharten und eine Krötenart. , Die größte heimische Eidechse, der Schleuderschwanz (auch: Harkun, Laudakia stellio) ist auf Akamas verbreitet und kann dabei beobachtet werden, wie sie sich auf Felsen, Mauern und Baumstämmen sonnt.
Viel seltener ist das Chamäleon (Chamaeleo chamaeleon), das im Buschwerk zu sehen ist. Es beeindruckt durch die Fähigkeit, seine Körperfarbe an die Umgebung anzupassen.
Außerdem begegnen wir auf Akamas der Troodos-Eidechse
(Phoenicolacerta troodica), einer endemischen Eidechsenart Zyperns, die vorwiegend in Wald- und Macchie-Gebieten zu finden ist.
Insbesondere in den Strandbereichen ist die Fransenfingereidechse (Acanthodactylus schreiberi) verbreitet, hauptsächlich auf Zypern, in einigen Gegenden der südlichen Türkei, in Israel und dem Libanon beheimatet ist.
Sie ist in der Roten Liste der Welttierschutzunion IUCN enthalten, wo sie als „Bedroht“ eingestuft wird.
Von den sechs Schlangenarten, die auf Akamas vorkommen, sind drei giftig, wobei jedoch nur die Levante-Otter (Macrovipera lebetina) für den Menschen gefährlich ist. Sie kann angreifen, wenn sie sich gestört fühlt, daher raten wir Ihnen zu Ihrer eigenen Sicherheit, sich der Schlange nicht zu nähern. Im Falle eines Schlangenbisses sollten Sie unverzüglich ärztliche Hilfe suchen (Tel. 112).
Eine auf Akamas verbreitete Schlangenart ist die Pfeilnatter
(Dolichophis jugularis), die mit bis zu 3 Metern Länge die längste Schlange Zyperns ist. Sie ist nicht gefährlich, da sie kein Gift hat.
Das am weitesten verbreitete Lurchtier der Insel, das in Flüssen, Bächen und Quellen zu finden ist, ist der Levante-Wasserfrosch (Pelophylax bedriagae).

INSEKTEN
Mit etwas Glück können Sie vielleicht einige der beeindruckendsten Insektenarten beobachten, wie beispielsweise: Die kleine Teufelsblume (Blepharopsis mendica), die in Nordafrika, dem Mittleren Osten und Zypern beheimatet ist. Der außergewöhnliche östliche Schmetterlingshaft (Libelloides macaronius) ist im April und Mai häufig in Gegenden mit trockener Vegetation zu sehen, während eine verbreitete endemische Schmetterlingsart, der Paphos-Bläuling (Glaucopsyche paphos) Landschaften mit Ginsterbüschen (Genista fasselata) vorzieht, die Nahrung für die Larven dieser Spezies bieten. Der Apharitis acamas gilt hingegen sowohl auf der Akamas-Halbinsel als auch in anderen Teilen der Insel Zypern als seltene Schmetterlingsart.
Auch die indische Königslibelle (Anax immaculifrons), die mit einer Körperlänge von bis zu 9 cm die größte europäische Libellenart ist, ist hier zu beobachten. Sie ist vorwiegend in Asien verbreitet, während es kleinere Populationen in Zypern und auf einigen griechischen Inseln gibt. Auf der Akamas-Halbinsel ist sie in der Avakas-Schlucht zu finden.

DIE MEERESUMWELT
Die wichtigste marine Biosphäre in der Gegend von Akamas
sind die Meereswiesen Posidonia oceanica, die nach der EWG-Richtlinie 92/43 (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) einen prioritären natürlichen Lebensraum darstellen. Auch die Riffe, die entlang der Küstenlinie verlaufen, sind ein wichtiges marines Habitat.
Hier sind zahlreiche bedeutende Meeresorganismen zu finden, so etwa Weichtiere wie die große Tonnenschnecke (Tonna galea), die edle Steckmuschel (Pinna nobilis) und der gewöhnliche Kraken (Octopus vulgaris).
Daneben gibt es Schalentiere wie den Steinseeigel (Paracentrotus lividus) aber auch verschiedene Arten von Krabben, die auf dem Meeresgrund entlang der Küste von Akamas verbreitet sind. In der Lara Bay oft ist die getuftete Geisterkrabbe (Ocypode cursor) zu sehen.
Im Meeresgebiet um die Halbinsel von Akamas gibt es zahlreiche verschiedene Fischarten, darunter etwa die Streifenbarbe (Mullus surmuletus), die Mittelmeer-Muräne
(Muraena helena) und den wunderschön anzusehenden Meerpfau (Thalassoma pavo).
Und nicht zuletzt ist Akamas ein äußerst wichtiges Brutgebiet für die grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas) und die unechte Karettschildkröte (Caretta caretta). Daher gilt die Akamas als besonders wichtiger Schwerpunktbereich und stellt ein prioritäres Habitat zur Erhaltung von Meeresschildkröten dar.
Das Küstengebiet bei Lara-Toxteftra an der Südseite der Halbinsel wurde zum Schutzgebiet für Meereslebewesen erklärt. Jedes Jahr legen hier rund 100 grüne Meeresschildkröten und 300 unechte Karettschildkröten ihre Eier ab. Schätzungen zufolge erblicken hier jährlich 25.000 – 30.000 Schildkrötenbabys das Licht der Welt.

GESCHICHTE & ARCHÄOLOGIE
Der Name der Halbinsel geht auf den ursprünglich aus Athen stammenden Helden Akamas zurück, der bereits von Homer erwähnt wird und wie viele andere Athener mit der Gründung von Städten wie z.B. Soloi auf Zypern in Verbindung gebracht wirdh.
An der Westküste der Insel Zypern, und zwar insbesondere im Bereich von Maa – Palaiokastro, aber auch im Gebiet von Lara, liegen klare Hinweise vor, die auf die Historizität der Verbindung dieser Gegend zum Zeitalter der Helden hinweist. Eine befestigte Siedlung im ausgeprägt mykenischen Stil, die aus der späten Bronzezeit (12. Jh. v. Chr.) stammt, wurde in Maa freigelegt. Die Siedlung wird durch einen mächtigen als Zyklopenmauer klassifizierten Verteidigungswall geschützt, dessen Fundament aus riesigen Steinschichten besteht.
Auch in Lara wurden die Überreste einer Verteidigungsmauer gefunden, deren Mauerwerk nach Meinung von Experten jenem ähnelt, das in Maa gefunden wurde. Auch die Mauer in Laa weist Anzeichen mykenischer Architektur auf.
Nach archäologischen Forschungen in diesem Gebiet wurde nachgewiesen, dass die menschliche Präsenz auf der Akamas-Halbinsel in weit frühere Zeiten zurückreicht, nämlich bis in die Jungsteinzeit (Neolithikum), während hier in der Kupfersteinzeit (Chalkolithikum) zunehmend mehr Menschen lebten. Eine der ältesten Stätten der Insel Zypern befindet sich in der Nähe von Aspros, bei Agios Georgios, Pegeia; sie datiert aus der frühen Jungsteinzeit (10.000 v. Chr.).
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Was die Kupfersteinzeit betrifft, wurden die bedeutendsten Funde, die aus dieser Gegend stammen, in einer zufällig entdeckten Höhle in der Nähe von Neo Chorio verzeichnet.
Während des vierten vorchristlichen Jahrhunderts war Zypern – und vor allem die Westseite der Insel – Schauplatz bedeutender geschichtlicher Entwicklungen. Zu Beginn der hellenistischen Epoche, im späten 4. Jh. v. Chr., wurde Nea Pafos gegründet und bereits kurz darauf, im frühen 3. Jh. v. Chr., die Stadt Arsinoe, die am Standort der antiken Stätte von Marion angelegt wurde. Vermutlich in etwa zur selben Zeit kam es am Kap Drepanon bei Agios Georgios zur Gründung von Pegeia. Die Existenz einer kleinen, blühenden Stadt an diesem Ort wird durch die Anlegung von Totenstädten (Nekropolen) mit monumentalen Grabstätten belegt, wie beispielsweise den Begräbnisstätten bei Meletis, sowie auch jenen, die bei Agios Georgios in den Felsen gehauen wurden.
Darüber hinaus weist auch die Existenz des Apollo-Heiligtums von Yeronisos auf die Bedeutung hin, die dieses Gebiet während der Hellenistischen Epoche erlangte.
Die nächste Phase, während der diese Gegend erhebliche Entwicklungen verzeichnete, fiel in die späte Römerzeit bzw. in die frühbyzantinische Epoche.
Damals wurde ein dichtes Straßennetz angelegt, das Teil des Netzwerks darstellte, das die Römer auf der Insel einrichteten, um der stetig ansteigenden Zahl der Siedlungen in dieser Gegend zu entsprechen. Neue Siedlungen wurden – teils auf den Ruinen älterer – gegründet, wobei ihre Existenz insbesondere durch eine Vielzahl kleiner Kirchen und Klosterbauten belegt wird, die bis heute in der Region Akamas zu sehen sind.
Die wichtigste Hafensiedlung befindet sich natürlich am Kap Drepanon. Ihre besondere strategische Bedeutung verdankte sie der äußerst günstigen Lage am Seeweg, der Alexandria mit Konstantinopel verband, aber auch der Tatsache, dass sie als wichtige Zwischenstation für Schiffe diente, die Weizenlieferungen für die Hauptstadt beförderten. Ihre Glanzzeit verzeichnete diese Siedlung während des 6. Jahrhunderts, wie anhand der beeindruckenden Basiliken zu erkennen ist, die zu jener Zeit errichtet wurden und mit Marmor aus Prokonissos und außergewöhnlich kunstvollen Mosaikböden geschmückt waren.
Am Hügel von Agios Georgios wurde ein großer Gebäudekomplex freigelegt, der eine dreischiffige Basilika und eine Taufkapelle umfasst, während sich nördlich davon eine weitere Basilika und ein Becken befinden. Und schließlich wurde an einem Hang, der von der Siedlung in Richtung Meer weist, eine dritte Basilika gefunden.
Eine der wichtigsten ländlichen Siedlungen der Region befindet sich bei Agios Konon nahe der Südküste der Halbinsel. Diese Siedlung wird zwischen der hellenistischen und der mittelalterlichen Epoche datiert. Im 6. Jahrhundert wurde im Herzen des Ortes eine Basilika errichtet, die – gemessen am Standard ihrer Zeit – mit allem Glanz und Prunk ausgestattet war und offensichtlich von den Gotteshäusern beeinflusst war, die zu jener Zeit in Agios Georgios erbaut wurden.
Die Siedlung wurde danach vorübergehend verlassen, möglicherweise zur Zeit der Araber-Einfälle. Danach wurde die Gegend erst im 10. Jahrhundert wieder neu besiedelt, und in jener Zeit wurden auch die Gotteshäuser zu St. Georg und St. Konon erbaut, die bis heute erhalten sind. Die kleinen Buchten von Akamas dienten wahrscheinlich als günstige Ankerplätze und wurden wohl von Schiffen angefahren, die dem kleineren Küstenhandel und der Versorgung der Siedlungen dienten, wie durch Amphoren-Funde im Meeresgebiet bei Kioni in der Nähe von Agios Konon erwiesen wird.
Eine weitere bemerkenswerte archäologische Stätte befindet sich in Agios Nikolaos an der Nordseite der Halbinsel.
Diese byzantinische Siedlung mit den Ruinen der Kirche zu Agios Nikolaos, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, wurde vermutlich an der Stelle einer früheren Siedlung angelegt, wie anhand eines Steinbruchs aus der Römerzeit hervorgeht, der eine beträchtliche Einnahmenquelle für die Bewohner der Region darstellt.
Während der byzantinischen Epoche wurden auf der Halbinsel mehrere kleinere Kitchen und Kapellen erbaut, die vermutlich mit den damaligen Siedlungen in Verbindung standen, so etwa Agios Minas in Neo Chorio (10. Jahrhundert) und Agios Iakovos in Ineia (11. Jahrhundert). Daneben wurden kleine Klosteranlagen gegründet, darunter jene bei „Pyrgos tis Rigainas“, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Und schließlich entstand der Wallfahrtsort Agios Georgios in Pegeia, der St. Georg geweiht ist und sich um die gleichnamige Kirche aus dem 13. – 14. Jahrhundert entwickelt hat.

DIE DÖRFER UND IHRE BEWOHNER
Das Gebiet von Akamas umfasst die Munizipalität Pegeia und die Dorfgemeinden Kathikas, Pano Arodes, Kato Arodes, Ineia, Drouseia, Fasli, Androlikou und Neo Chorio.
Die Dörfer von Akamas sind traditionelle Siedlungen. Was die Bevölkerungszahl betrifft, sind Kathikas, Ineia, Drouseia und
Neo Chorio die größten.
Trotz moderner Entwicklungen sind in den Dörfern von Akamas bis heute mehrere Elemente der Geschichte und überlieferten Kunst und Architektur erhalten, die für den Besucher auf einem Spaziergang durch die Gässchen der Orte unverkennbar sind.
Die Bewohner von Akamas haben heute einen zeitgemäßen Lebensstil entwickelt; dennoch halten sie an gewissen Elementen der traditionellen Lebensart fest und lassen so die Sitten und Bräuche typisch zyprischer Traditionen weiterleben.
Die Dorfbewohner sind vorwiegend in den Bereichen Landwirtschaft und Viehzucht tätig.
In der Gegend werden vor allem Wein, Getreide, Oliven, Johannisbrot- und Mandelbäume angebaut. Das zerklüftete Gelände und die unterschiedlichen Gesteinsarten dieser Gegend haben in Verbindung mit der Notwendigkeit, landwirtschaftlich nutzbare Flächen zu schaffen, eine abwechslungsreiche, malerische Landschaft mit kleineren und größeren Terrassen, Kulturland und Anwesen geschaffen, die durch Trockenmauern begrenzt werden.
In den Dörfern von Akamas findet man mehrere modern Dienstleistungsbetriebe wie Hotels, Ferienwohnungen, Restaurants und farbenfrohe Cafés, die dem Besucher von Akamas in Verbindung mit der überlieferten, warmen Gastlichkeit der Bewohner Augenblicke schenken.

WANDERWEGE
Beschilderung und Infrastruktur der Wanderwege
An jedem Ausgangspunkt befindet sich in der Regel ein Kiosk mit einer Karte, die die wichtigsten Eigenschaften der Gegend darstellt, sowie einem Text mit allgemeinen Informationen zu dem betreffenden Wanderweg, den Verhaltensregeln und eventuellen Gefahren für die Wanderer (z.B. Klippen, Überquerung von Wasserläufen usw.).
Entlang der Strecke finden Sie überdies Schilder mit Informationen zu Pflanzen, Gesteinsformationen und zur Waldökologie, sowie auch mit historischen und kulturellen Informationen und Wegweisern bzw. Positionsangaben (z.B. bereits zurückgelegte Distanz, Höhe, Standort u.a.).
Neben diesen Informationsschildern verfügen die Wanderwege auch über infrastrukturelle Einrichtungen, die den Wanderern nützlich sind, wie beispielsweise Abfalleimer (am Ausgangs- und Zielpunkt) und Holzbänke (Sitze), zumeist an schattigen Orten oder an Punkten, die besonders schöne Aussicht bieten. Wo immer dies möglich ist, werden dabei umgestürzte Baumstämme und natürliche Felsblöcke genutzt, sofern ihre Form und Größe es ermöglichen.
Auf einigen Wanderwegen gibt es überdies Aussichtspunkte, die in unmittelbarer Nähe der Route liegen, wo der Boden geebnet wurde und die über Verbindungswege, Sitzbänke und in manchen Fällen auch über Kiosks verfügen, in denen Sie Schutz vor Regen und Sonne finden können. Und schließlich stehen Ihnen – wo immer dies möglich ist, und insbesondere auf längeren Strecken – Trinkbrunnen zur Verfügung.
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Grundausrüstung für Wanderer
Die Routen, die in diesem Reiseführer angegeben sind, sind nicht besonders schwer oder gefährlich. Wenn ein höherer Schwierigkeitsgrad angegeben ist, z.B. Schwierigkeitsgrad 3, so geschieht die zumeist aufgrund von Überquerungen von Wasserläufen oder Wegabschnitten, die relativ steil bergauf oder bergab verlaufen. Daher empfehlen wir Ihnen, stets eine bestimmte möglichst kleine und leichte Grundausrüstung bei sich zu haben, um eine sichere und komfortable Wanderung zu genießen.
Die empfohlene Bekleidung umfasst Wanderschuhe (das wichtigste Element für eine erfolgreiche Wanderung!), leichte Bekleidung, die den ganzen Körper bedeckt, einen Hut bzw. eine Kappe und eine Sonnenbrille.
Während der Wintermonate sollten Sie außerdem eine wind- und regenfeste Jacke, Handschuhe und eine Wollmütze dabeihaben.
Es könnte sich als nützlich erweisen, einen kleinen Rucksack mitzunehmen, in dem Sie eine Flasche Trinkwasser, ein Taschenmesser und eine Trillerpfeife mit sich führen, und für die anspruchsvolleren Routen empfehlen wir überdies einen Wanderstock, der Sie beim Gehen unterstützt und bessere Balance gewährleistet. Ein kleiner Verbandskasten, eine Taschenlampe, etwas Trockenproviant, eine Karte, ein Kompass und zusätzliche Kleider zählen zu den weiteren Gegenständen, die Sie wahlweise bei sich haben können. Allerdings sollten Sie es keineswegs übertreiben! Zu Ihrer eigenen Bequemlichkeit ist es am besten, nur mit leichtem Gepäck unterwegs zu sein.
Und schließlich raten wir Ihnen, stets ein Mobiltelefon bei sich zu haben. In Notfällen oder bei Unfällen rufen Sie den Notruf unter 112, bei Bränden unter 1407.
Verhaltenskodex für Wanderer
– Bleiben Sie stets auf den markierten Wanderwegen, um so die Gefahr zu minimieren, dass Sie auf junge Pflanzen oder Schösslinge treten.
– Vermeiden Sie es, auf den Naturpfaden zu rauchen oder zu essen.
– Verursachen Sie keine unnötige Lärmbelästigung. Respektieren Sie die anderen Besucher und genießen Sie die Klänge der Natur.
– Entsorgen Sie Ihren Müll in den dafür vorgesehenen Abfalleimer – oder noch besser: Nehmen Sie ihn mit sich.
– Nutzen Sie die gekennzeichneten Camping-Bereiche, die Ihren Besuchern verschiedene Einrichtungen bieten.
– Vermeiden Sie es, Äste bzw. Zweige von den Bäumen und Büschen abzubrechen, Pflanzen zu pflücken oder zu entwurzeln, oder etwas in die Rinde der Bäume zu ritzen.
– Es ist verboten, die Wanderwege mit Fahr- oder Motorrädern zu befahren.
– Es ist strengstens verboten, an beliebigen Orten im Wald oder auf den Straßen bzw. Plätzen Feuer zu entzünden. An den Picknickstellen dürfen Feuer ausschließlich im Bereich der speziell gekennzeichneten Stellen entzündet werden .
– Sollten Sie einen Brand bzw. Rauch beobachten, melden Sie dies bitte unverzüglich der Forstabteilung, indem Sie die Notrufnummer 1407 (rund um die Uhr, kostenlos).
– Bitte vergessen Sie nicht, dass wir alle zu Gast im Wald sind. Respektieren Sie die wildlebenden Tiere und Pflanzen und genießen Sie die Schönheit des Waldes auf verantwortungsbewusste Art und Weise.
RADFAHREN
Dank des idealen Klimas der Insel Zypern kann man die atemberaubend schöne Landschaft zu jeder Jahreszeit genießen und erforschen – ein unvergessliches Sporterlebnis, sowohl für Profi- als auch für Hobby-Mountainbiker.
Pafos ist das perfekte Reiseziel für Fans aller Formen des Radsports. Hier können Sie alle Radtypen mieten und es steht Ihnen eine Vielfalt gut organisierter und auf Ihre individuellen Wünsche zugeschnittener Routen zur Wahl, die für alle Altersgruppen und Schwierigkeitsgrade das Richtige bieten.
Mehrere heimische Radzentren bieten Fahrradverleih, Streckeninformationen, Guide-& Betreuungsdienste und Unterstützung für organisierte Gruppen.
Mountain Biking
Pafos bietet ein natürliches Terrain, das sich optimal zum Mountainbiking eignet und verschiedene aufregende Tracks bietet, die die Region zu einem wahren Paradies für Fans dieses herrlichen Sports macht.
Panorama und wunderschöne Landschaft
Pafos – Pegeia – Kathikas – Arodes – Droushia – Kathikas – Stroumpi – Polemi – Tsada – Pafos
Anspruchsvoll, 64 km
Technische Beschreibung
Die gesamte Strecke verläuft über Asphaltstraßen, die sich in sehr gutem Zustand befinden. Nach Pegeia führt die Strecke vorwiegend bergan, doch ohne große Steigungen.
Der Rundweg von Kathikas nach Droushia und wieder zurück nach Kathikas verläuft relativ eben, mit geringen Steigungen und Abfahrten.
Von Kathikas nach Tsadas geht es ständig etwas bergauf und bergab, während die Route von Tsada nach Paphos fortlaufend abwärts führt.
- Entfernung: 77 km
- Straßenbelag: Asphaltstraße
- Gesamthöhendifferenz: + 1.260 m
- Fahrradtyp: Rennrad mit 20 Gängen
Kurzbeschreibung
Die Strecke beginnt oberhalb der Coral Bay, einer der schönsten Küstenregionen von Pafos. In unmittelbarer Nähe des Ausgangspunktes befinden sich die bekannten Meereshöhlen. Genießen Sie den herrlichen Blick auf das kristallklare Meer. Der Ort ist ideal zum Fotografieren und bietet sich während des ganzen Jahres an, um den faszinierenden Sonnenuntergang über dem Meer zu beobachten. Gleich nach dem Anstieg nach Kathikas fahren Sie durch dichten Kiefernwald, ehe Sie in das Gebiet der Weinberge gelangen, wo der hervorragende Wein der Laona-Region angebaut wird.
Die malerischen Abschnitte oberhalb der Halbinsel von Akamas laden zu einer willkommenen Rast ein, auf der Sie sich mit heimischen Spezialitäten stärken und etwas Kühles trinken können. Die gesamte Route gleicht einem Panorama der Umgebung von Akamas und des Nordteils des Bezirks Pafos. Auf der letzten Abfahrt in Richtung der „Potima”-Bucht können Sie das herrliche Landschaftsbild genießen. Sie werden es kaum erwarten können, wieder hierher zurückzukommen!
Die Rückfahrt ist ein wahres Erlebnis – insbesondere in der Zeit zwischen Februar und Mai, wenn die ländliche Natur mit all den Farben und Düften des Frühlings geschmückt ist. Ein Genuss, den sich kein Biker entgehen lassen sollte!
Natur von ihrer besten Seite!
Route 5: Polis – Neo Chorio – Fontana Amorosa – Polis (Mittelschwere Mountainbike-Strecke)
Diese Route ist nicht nur ideal für Biker, die geringe bzw. keine Erfahrung mit dem Mountainbike haben, sondern auch für Besucher, die während ihres Urlaubs nicht auf sportliche Aktivitäten verzichten möchten.
Die Strecke ist mittelschwer und bietet eine grandiose Aussicht auf den Wald von Akamas und das tiefblaue Mittelmeer.
Legen Sie unbedingt einige Stopps zum Ausruhen und Fotografieren ein.
Technische Beschreibung
Der Großteil der Strecke führt über Schotterstraßen ohne besondere technische Schwierigkeiten, mit Ausnahme einiger Stellen zwischen dem 16. und 20. Streckenkilometer, wo die Biker beim Bergabfahren vorsichtig sein sollten.
Am Anfang weist die Strecke ab Latsi und bis nach Neo Chorio eine große Steigung auf, was sie für Biker etwas schwierig macht. Nach Neo Chorio verläuft sie allerdings sehr angenehm.
- Entfernung: 36,5 km
- Straßenzustand: Schotterstraßen, mit Ausnahme des ersten und letzten Abschnitts, die über Asphaltstraßen führen.
- Gesamthöhendifferenz: + 590 m
- Fahrradtyp: Mountainbike mit guter Federung
Kurzbeschreibung
Eine der interessantesten Strecken in dieser Gegend!
Nachdem Sie zu Beginn eine schwierige Steigung bis zum Dorf Neo Chorio hinter sich gelassen haben, erreichen Sie rasch das Herz des Waldes von Akamas auf mehr als 400 m Seehöhe. Die herrliche Aussicht und die wunderschöne Landschaft laden immer wieder zum Verweilen und Genießen ein. Sobald Sie die Anhöhe erreicht haben und die Abfahrt beginnen, werden Sie feststellen, dass sich vor Ihren Augen das schönste, tiefblaue Meer ausdehnt, das Sie je gesehen haben.
Der Strand Fontana Amorosa ist auf der ganzen Welt für sein kristallklares Wasser bekannt, das sich mit dem herrlich goldenen Sand zu einem wunderbaren Gesamtbild fügt und dem Betrachter ein Gefühl absoluter Schönheit vermittelt!
Nachdem Sie Fontana Amorosa hinter sich lassen, fahren Sie auf einer atemberaubend schönen Strecke weiter, während Sie auf der einen Seite das Meer begleitet und auf der anderen die grünen Berge und die üppige Pflanzenwelt der Küstenlandschaft.
Sehenswertes
– Das Dorf Neo Chorio
– Herrliche Aussicht auf das Meer
– Fontana Amorosa
– Die Bäder der Aphrodite
Nützliche Hinweise
– Nehmen Sie stets genug Wasser und einige Snacks mit
– Der Großteil der Strecke bietet keinen Schatten; sorgen Sie für geeigneten Sonnenschutz
– Führen Sie für Notfälle stets Ihr Mobiltelefon bei sich; nach dem Dorf Neo Chorio fahren Sie durch eine Naturlandschaft ohne besonderes Verkehrsaufkommen
– Der Strand von Fontana Amorosa lädt zum Schwimmen ein – daher sollten Sie Ihre Badesachen und ein Fahrradschloss einpacken!
Parkplätze
- Polis Chrysochous
- Picknickplatz bei Smigies
- Neo Chorio
- Fontana Amorosa
- Bäder der Aphrodite
Die Route ansehen
Außergewöhnliche Meereshöhlen, beeindruckende Aussicht, die Bäder der Aphrodite!
Route 6: Pegeia – Akamas – Fontana Amorosa – Polis (Mittelschwere bis schwere Strecke)
Diese Route gilt als schwer und ist für erfahrene Biker geeignet. Aufgrund des Schwierigkeitsgrades müssen die Biker gut vorbereitet sein, da auf der Strecke kein Trinkwasser oder Essen angeboten wird.
Technische Beschreibung
Der Großteil der Strecke führt über Schotterstraßen ohne erhebliche technische Schwierigkeiten, mit Ausnahme einiger Stellen zwischen dem 34. und 38. Streckenkilometer, wo die Biker beim Bergabfahren vorsichtig sein sollten.
- Entfernung: 53,6 km
- Straßenzustand: Schotterstraßen, der erste und letzte Abschnitt führt über Asphaltstraßen
- Gesamthöhendifferenz: + 720 m
- Fahrradtyp: Mountainbike mit guter Federung
Kurzbeschreibung
Nach dem Start in der Coral Bay gelangen Sie bald in den Nationalen Forstpark von Akamas, der für seine einzigartige landschaftliche Schönheit bekannt ist.
Auf diesem Abschnitt des Weges genießen Sie die Fahrt entlang der Küste in der Gegend der Meereshöhlen, während ein Foto des Schiffswracks EDRO III hier ein absolutes Muss ist.
Die Route nach Akamas bietet Ihnen die Gelegenheit, in unmittelbarer Nähe zu den wildlebenden Tieren zu radeln, die Avakas-Schlucht zu besuchen und sowohl im Bergland als auch bei herrlichem Meerblick entlang der rauen Küstenlandschaft zu fahren.
Am Lara Strand können Sie (während der Schlüpfsaison der Schildkröten) das einzigartige Fest des Lebens beobachten, wenn die Jungtiere aus den Eiern schlüpfen und sich auf den Weg zum Meer machen.
Die Route führt steigt langsam und stetig an und führt am „Pyrgos tis Rigainas” (Turm der Königin) vorbei bis zu ihrem höchsten Punkt, ehe sie wieder bergab zu einem der schönsten Plätze auf der Halbinsel von Akamas führt, zum Strand Fontana Amorosa.
Fontana Amorosa ist auf der ganzen Welt für das kristallklare Wasser bekannt, das sich mit dem herrlich goldenen Sand zu einem wunderbaren Gesamtbild fügt und dem Betrachter ein Gefühl absoluter Schönheit vermittelt!
Der Sage nach traf sich hier, abseits der Menschenmassen, einst die Göttin Aphrodite mit ihren Geliebten.
Nachdem Sie Fontana Amorosa hinter sich lassen, fahren Sie auf einer reizvollen Strecke weiter, während Sie auf der einen Seite das Meer begleitet und auf der anderen die grünen Berge und die üppige Pflanzenwelt der Küstenlandschaft.
Sehenswertes
– Die Meereshöhlen bei Pegeia
– Die Avakas -Schlucht
– Lara Beach, Meeresschildkröten
– Fontana Amorosa
– Die Bäder der Aphrodite
Nützliche Hinweise
– Nehmen Sie stets genug Wasser und einige Snacks mit
– Der Großteil der Strecke bietet keinen Schatten; sorgen Sie für geeigneten Sonnenschutz
– Führen Sie für Notfälle stets Ihr Mobiltelefon bei sich; nach Lara Beach fahren Sie durch eine Naturlandschaft ohne besonderes Verkehrsaufkommen
– Der Strand von Fontana Amorosa lädt zum Schwimmen ein – daher sollten Sie Ihre Badesachen und ein Fahrradschloss einpacken!
Parkplätze
- Polis Chrysochous
- Picknickplatz bei Smigies
- Neo Chorio
- Fontana Amorosa
- Bäder der Aphrodite
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