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Mythen & Legenden von Pafos

Die Geburtsstätte von Aphrodite – der Göttin der Liebe und Schönheit

Eine malerische Insel, wo sich heute noch in jedem Winkel Vergangenheit und Gegenwart begegnen – geprägt von einer starken Kultur und zahlreichen Bräuchen und Traditionen, die über Jahrhunderte hinweg von einer Generation an die nächste weiter gegeben wurden.
In der Antike war Zypern die Insel der Aphrodite, der griechischen Göttin der Liebe, deren wichtigste Kultstätte sich in Pafos befand. Schon Euripides bezeichnet Zypern in seinen „Bakchen“ als Insel der Aphrodite:

…dass ich könnte gen Kypros ziehen, Aphrodites vielbesungenes Inselland ,
wo Erotes, die herzenerweichenden Liebesgötter  regieren, und gen Pafos, die regenlos  hundertmündige Strömungen des barbarischen Flusses trinkt.

Von den insgesamt sechs Verwaltungsbezirken, in die die Insel der Aphrodite heute unterteilt ist, ist der Bezirk Pafos jener, der den größten Reichtum an antiken Funden und Stätten, Legenden, überlieferten Traditionen und landschaftlicher Schönheit aufweist.

Die Geburt und das Leben der Aphrodite

Aphrodite war die Tochter des Uranus und des Meers. Sie entstieg bei Pafos den schäumenden Wogen und begab sich in Begleitung von Eros und Pothos zum Olymp, um dort ihren Platz unter den Göttern der Antike zu beanspruchen. Auf dem Olymp wurde ihr auch der Name Aphrodite (die Schaumgeborene) Cypris (das Land, in dem sie geboren wurde) verliehen. Sie war die Göttin der Schönheit,  der Lebensfreude, des Lachens, die Königin aller Facetten der Liebe, die Schutzpatronin junger Mädchen und die Herrscherin über die Fruchtbarkeit von Tieren und Pflanzen. Zu den Symbolen, mit denen sie abgebildet wird, zählen unter Anderem Kaninchen, Sperlinge, Ziegen, Granatäpfel und Äpfel.

Aphrodite war mit dem hässlichen, lahmen  Hephaistos, dem Gott des Feuers und Schutzpatron der Metallarbeiter, vermählt. Er galt als der Beste unter den Handwerkern und sein Hochzeitsgeschenk an Aphrodite war ein herrliches Stück Land, das von einem Zaun aus purem Gold umschlossen war und auf dem sich ein Palast aus Gold und Edelsteinen befand. Dieses Anwesen befand sich auf einer Berghöhe in Zypern, die für Sterbliche nicht erreichbar war, und ein so mildes Klima und einen so fruchtbaren Boden hatte, dass die Ernte ohne jede Feldarbeit gedieh. Zwei erfrischende Quellen sprudelten inmitten der herrlich grünen Landschaft. Dieser himmlische Ort wurde „Bäder der Aphrodite” genannt.

Als Hephaistos jedoch von der Sonne erfuhr, dass Aphrodite ihn mit dem Kriegsgott Ares betrog, stellt er ihnen eine Falle, um sie auf frischer Tat zu ertappen. Er brachte ein starkes, unsichtbares Netz über dem Bett seiner Gemahlin an und fing sie damit in flagranti. Gleich nachdem er sie so gefangen hatte, stieß Hephaistos einen lauten Schrei aus, mit dem er die anderen Götter weckte und als Zeugen an den Tatort rief.

Die Götter brachen daraufhin in Gelächter aus und machten Scherze, doch Poseidon versuchte Hephaistos zu überzeugen, die Beiden freizulassen, indem er ihm versicherte, dass Ares das Bußgeld für den begangenen Ehebruch entrichten werde.  Hephaistos weigerte sich, da er meinte,  Ares würde sich aus dem Staub machen, ohne die Buße zu zahlen. Erst als Poseidon sich erbot, das Geld selbst zu zahlen, ließ Hephaistos die beiden Missetäter frei.

Das Liebespaar machte sich auf die Beine und verließ die Szene schmerzgekrümmt und jammernd, da sie von der langen Gefangenschaft steif und verkrampft waren. Aphrodite begab sich daraufhin zurück an ihren Geburtsort Pafos, zu den Bädern der Aphrodite, wo sie von den drei Grazien gebadet und mit feinen Ölen und seltenen Düften gesalbt wurde, deren Wohlgeruch der Sage nach nie schwindet. So gewann sie ihren strahlenden Glanz und ihre Schönheit zurück, ohne zu wissen, dass sie bereits das Kind des Kriegsgottes, Harmonia, unter dem Herzen trug.

Aphrodite und der Trojanische Krieg

Zu den Hochzeitsfeierlichkeiten von Peleus (König von Thessalien) und Thetis (einer  Nymphe) waren alle Götter mit Ausnahme von Eris (der Göttin der Zwietracht) geladen, da sie als besonders streitsüchtig und unheilvoll galt. Eris war darüber so  erzürnt, dass sie einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „Der Schönsten” unter die Festgäste warf, um die fröhliche Feier zu verderben. Der Apfel rollte zwischen die Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite und jede von ihnen beanspruchte ihn für sich, was einen heftigen Streit hervorrief. Da griff der Göttervater Zeus schlichtend ein und nachdem keiner der Festgäste entscheiden wollte, welcher der Göttinnen der Apfel zuteil werden sollte, schlug Zeus vor, den schönsten Sterblichen, Prinz Paris aus Troja, zu bitten, die unangenehme Streitigkeit beizulegen.

Die drei Rivalinnen versuchten daraufhin, Paris mit Versprechen für sich zu gewinnen. Hera bot ihm Reichtum und Macht, Athene Weisheit und Geschick und Aphrodite versprach ihm, dass er die Schönste unter den Sterblichen zur Gemahlin bekommen würde. Paris entschied sich für Aphrodites Angebot, da Schönheit seit jeher augenblicklich und verführerisch wirkte, und so verlieh er den Preis der Göttin der Schönheit und Liebe. Damit gewann er eine wichtige Freundin (Aphrodite) und zwei tödliche Feindinnen (Hera und Athene).

Die Zeit verstrich und Paris wurde ungeduldig, dass er so lange auf die versprochene Braut warten musste. Also setzte er seine Segel und machte sich in Begleitung von Aeneas (Aphrodites Sohn) auf, um sie zu finden. So gelangten sie schließlich nach Sparta, wo sie von König Menelaos und Königin Helena, (der schönsten Frau der Welt) in herzlicher Gastfreundschaft aufgenommen wurden.

Doch während ihres Aufenthalts in Sparta musste Menelaos zum Begräbnis seines Vaters auf die Insel Kreta reisen und ließ  Helena zurück, um sich um ihre Gäste zu kümmern. Bereits am nächsten Morgen schickten sich auch die Trojer zur Abreise an, doch noch am selben Abend lichteten sie den Anker und entführten Helena mit ihrem Säugling, um beide nach Troja zu bringen. Aphrodite hatte Helena gemeinsam mit Peitho (der Göttin der Überzeugungskraft) und Eros verzaubert, sodass sie meinte, Paris sei ihr Gatte Menelaos.

Auf der Reise zwang sie ein heftiger Sturm, Zuflucht auf Zypern zu suchen, obwohl die Insel abseits ihres Wegs lag. Als sie schließlich Troja erreichten, hieß König Priamus Helena in seinem Haushalt willkommen und nützte damit die Gelegenheit, alte Rechnungen mit den Griechen zu begleichen.

Inder Zwischenzeit begann der erzürnte Menelaos mit seinen Kriegsvorbereitungen. Wie allgemein anerkannt wurde, vertrat er dabei eine gerechte Sache und Könige aus ganz Griechenland erklärten sich bereit, ihn dabei zu unterstützen. Agamemnon, der Bruder des Menelaos, entsandte Tathybius, Odysseus und Menelaos nach Zypern, um Kinyras aus Pafos zur Teilnahme am Krieg zu bewegen. Doch Kinyras schickte nur ein Schiff zur Unterstützung und machte Agamemnon außerdem ein wertvolles persönliches Geschenk (einen prächtigen Brustpanzer, der in der Ilias ausführlich beschrieben wird), um Groll zu vermeiden. Die Griechen waren jedoch ohnehin zu sehr mit ihrem Vorhaben beschäftigt, und so ließ man Zypern in Frieden, sodass die Insel ihre Blüte weiter entfalten konnte.

Der Trojanische Krieg sollte zehn Jahre dauern.

Pygmalion and Galatea

Pygmalion, der in Amathus lebte, widmete sich voll und ganz seiner Arbeit als Bildhauer und zeigte kein Interesse an Frauen. Aphrodite hatte Mitleid mit ihm und beschloss, ihm in Gestalt der schönsten Frau im Traum zu erscheinen. Als Pygmalion erwachte, erinnerte er sich an seinen Traum und machte sich daran, die liebliche Gestalt nachzubilden. So schuf er eine wunderschöne Statue aus Elfenbein, in die er sich dann unsterblich verliebte – so sehr, dass er mit ihr sprach und ihr Blumen brachte.

Am Festtag der Aphrodite in Amathus brachte Pygmalion ihr eine besonders wertvolle Opfergabe dar und bat  die Göttin seiner Staue Leben zu verleihen. Aphrodite war zutiefst gerührt und gewährte dem Bildhauer diese Gunst.

Als er nach Hause zurückkehrte,  sah Pygmalion, dass seine Statue zum Leben erweckt worden war. Er nannte sie Galatea und bat sie, seine Frau zu werden. Galatea willigte ein und nur neun Monate später gebar sie ihm eine Tochter, die sie Paphos nannten.

Kinyras

Paphos ehelichte einen Syrer namens Sandocus, der damals auf der Insel Zypern lebte. Sie ließen sich jedoch schließlich in Kilikien nieder, wo auch ihr Sohn, Kinyras, geboren wurde.

Als Kilikien unter einer großen Hungersnot litt, machten sich Kinyras und seine Freunde in der Hoffnung auf, fruchtbareres Land zu finden. So gelangten sie nach Zypern und gingen an der Küste an Land, an der einst die Liebesgöttin Aphrodite dem Meer entstiegen war.

Das Land, das sie entdeckt hatten gefiel ihnen sehr, und so erbauten sie eine Stadt, die sie (nach Kinyras’ Mutter) Pafos nannten. Im Herzen der neuen Stadt errichteten sie einen Tempel zu Ehren der Aphrodite, da sie überzeugt waren, dass sie es gewesen war, die sie an ihren Geburtsort geführt hatte. Kinyras war der erste König und Hohepriester von  Pafos, und die Stadt begann in Frieden  zu erblühen.

Kinyras führt den Rat der Adeligen ein, um der neuen Stadt Stabilität zu gewährleisten. Dieser Rat verfügte über beachtliche Machtbefugnisse; er konnte auf Wunsch dem König gegenüber ein Veto einlegen, seinen Nachfolger bestimmen sowie unter extremen Bedingungen sogar den amtierenden Herrscher absetzen. Allerdings wurden alle Exekutiventscheidungen dem König überlassen.

König Kinyras hatte vier Söhne, Adonis, Amaraus, Kypros und Curius und sechs Töchter, Myrrha, Oresideke, Laogora, Breisis, Enna und Laodike.

Adonis

Adonis sah aus wie ein Unsterblicher und benahm sich auch so. Genau wie Ares war auch er ein Liebhaber der Aphrodite. Daher verwandelte sich der wütende Ares in einen wilden Eber und versetzte die Umgebung von Pafos in Angst und Schrecken, nachdem er die Bewohner mit solcher Grausamkeit tötete, dass die Kunde von dem schrecklichen Eber sich über die gesamte Insel Zypern ausbreitete. Adonis, der ein guter Jäger war, hörte nicht auf Aphrodites Warnungen, die ihm abriet, das wilde Tier zu jagen, und machte sich auf den Weg, die Bevölkerung von dem Untier zu retten.

Ares erwartete Adonis in Gestalt des wilden Ebers und rannte dann so schnell auf ihn zu, dass ihn eine Staubwolke umgab, die den Jüngling blendete. Dann griff der Eber Adonis an und verwundete ihn schwer, ehe er den Jäger hilflos zurückließ.

Aphrodite hörte das Stöhnen des sterbenden Adonis und eilte zu ihm – doch es war bereits zu spät. Sie besprengte das Blut des Jünglings mit süßem Nektar, und die Tropfen, die zu Boden fielen, verwandelten sich in Anemonen, deren Blüten kurzlebig sind und leicht vom Winde verweht werden. Aphrodite war von Trauer überwältigt und bat schließlich Zeus, ihr ihren Liebhaber zurückzugeben.  Zeus versprach ihr, Persephone, die Königin der Unterwelt darum zu bitten, musste dann jedoch feststellen, dass auch diese sich in den schönen Jüngling verliebt hatte und ihn nicht gehen lassen wollte. So entschied Zeus schließlich, dass  Adonis vier Monate lang dort leben konnte, wo er selbst es wünschte, vorausgesetzt er teilte den Rest seiner Zeit zwischen den beiden Göttinnen. Daraufhin beschloss Adonis, jedes Jahr vier Monate bei Persephone zu verbringen und acht bei Aphrodite.

In Pafos wurde alljährlich am 25. und 26. März das „Adοnia”-Fest  veranstaltet, bei dem man des Todes und der Auferstehung von Adonis gedachte. Am ersten Tag betrauerte man den Tod des Jünglings – Frauen warfen Blumen, Myrtenzweige und ganze Töpfe mit Pflanzen ins Meer, um so ihre Anteilnahme am Schmerz der trauernden Aphrodite zu bekunden. Am zweiten Tag hingegen feierten alle die Auferweckung Adonis’ mit einem überreichen Festmahl.

Der Digenis-Fels (Petra tou Romiou)

Eine Fülle von Sagen rankt sich um den hoch aufragenden Felsen nördlich des Fabrica-Hügels in Richtung zum Hafen von Pafos. Im Mittelpunkt steht dabei die Beziehung zwischen dem riesigen Helden Digenis und der Königin Rigaina. Es heißt, die Rigaina, die Digenis begehrte, hatte ihr Haus auf der Anhöhe des Hügels erbauen lassen. Wie es in Volkssagen so oft der Fall ist, hatte sie erklärt, sie werde Digenis nur dann zum Mann nehmen, wenn es ihm gelinge, ihr Wasser von einem fernen Ort – in diesem Fall war es Mavrokolympos oder Tala – zu bringen. Auch wenn dies einer wahren Herkulesaufgabe gleichkam, schaffte Digenis es, indem er das Wasser durch Tonrohre leitete, deren Reste heute noch im Osten des Dorfes Chlorakas zu sehen sind. Doch Rigaina hielt dennoch nicht Wort, was Digenis zutiefst erzürnte, sodass er einen riesigen Felsbrocken aus dem Gebiet von Moutallos schleuderte, der genau vor dem Haus der Wortbrüchigen landete. Rigaina erwiderte dies mit ebenbürtigem Zorn, indem sie ihre Spindel, eine Granitstele, auf Digenis warf, die in den Feldern unterhalb der Anhöhe von Moutallos auf die Erde aufschlug.

Das Erbe von  Agios Agapitikos

Im nordöstlichen Teil des Fabrica-Hügels befindet sich eine Höhle, die als Höhle des   Agios Agapitikos (der „Hl. Geliebte“) bekannt ist.

Es ist nicht bekannt, ob eine Verbindung zwischen dieser Höhle und dem Sarkophag am Hauptplatz des Dorfes Pano Arodes im selben Bezirk besteht, der ebenfalls Agios Agapitikos gewidmet ist. Wie auch in Arodes befand sich neben der Höhel des Agios Agapitikos einst die Höhle des Agios Misitikos sowie eine dritte Höhle, die Agios Chorinos gewidmet war. Die beiden letzteren wurden jedoch völlig zerstört.

Der Legende zufolge sollten Verliebte die Höhle unbeobachtet aufsuchen, dort ein paar Münzen hinterlassen und etwas Erde vom Boden der Höhle mitnehmen, die sie dann in das Getränk ihres bzw. ihrer Liebsten mischen sollten. Bei Agios Agapitikos in Pano Arodes ist dabei zum Gelingen des Vorhabens überdies wichtig, dass das Ganze völlig geheim und ohne Hilfe anderer Personen abläuft.

Weitere sehenswerte Orte

Das Dorf Lemba

Bei Ausgrabungsarbeiten im Dorf Lemba wurde eine bedeutende Siedlung aus der Bronzesteinzeit (Chalkolithikum) freigelegt. In der Nähe der Ausgrabungsstätte wurden originalgetreue Rekonstruktionen von fünf Hütten aus dieser Zeit unter Verwendung vergleichbarer Baumaterialien und Baumethoden wie im Chalkolithikum (3.900 – 2.500 v. Chr.) angefertigt. Die chalkolithische Siedlung ist eine Station der Aphrodite Kulturroute.

Die Basiliken des Agios Georgios – Die Brunnen von Pegeia

Etwa 4,5 km außerhalb des Dorfes Pegeia, liegen in der Nähe des kleinen Fischerhafens die Überreste zweier frühchristlicher Basiliken, die besonders interessante Bodenmosaike mit Tierdarstellungen aufweisen. Die Gegend war vermutlich ein bedeutendes Siedlungszentrum der frühchristlichen Epoche. In der Nähe befinden sich zwei in den Fels geschlagene Gräber aus römischer Zeit. Auf dem hübschen, mit Steinplatten gepflasterten Dorfplatz sind die malerischen, viel besungenen “Brunnen von Pegeia” zu sehen.

Stadtgalerie von Pafos

Gladstone Straße 7, Tel: 26930653

Montag – Sonntag: 10.00-13.00 Uhr

Montag – Freitag: 15.00-17.00 Uhr

(April – Oktober: 17.00-20.00 Uhr)

Freier Eintritt

In der Galerie sind Werke heimischer Künstler zu sehen.

“Loutra” - Osmanisches Hamam (Bäder)

In der Nähe des alten Marktplatzes.

Die Osmanischen Bäder waren bis in die Fünfziger Jahre in Betrieb.  Die Anlage umfasst ein Steingewölbe, das sich in den Empfangsraum (Rezeption), einen Zwischenbereich und die eigentlichen Bäder gliedert. Das Gebäude wurde umfassend restauriert und dient der Stadt Pafos heute als Kulturzentrum.

Die Bäder der Aphrodite

Im Gebiet Akamas

In der Nähe der Stadt Polis, 48 km nördlich von Pafos

 

Die im Nordwesten Zyperns gelegene Halbinsel, die unter dem Namen Akamas bekannt ist, ist eine wilde, unbewohnte Gegend mit beeindruckend schönen Landschaften und herrlichen Stränden, die künftig zum Nationalpark erklärt werden soll. Sie wurde nach dem Athener Kämpfer Akamantas, dem Sohn des Theseus, benannt, der hier nach dem Trojanischen Krieg an Land ging. Akamas ist eine einzigartige Naturlandschaft mit großer Artenvielfalt, bedeutenden Biotopen und Ökosystemen. Hier sind nahezu alle geologischen Formationen Zyperns – von kleinen, schmalen Tälern über Höhlen und kleine Inseln bis hin zu beeindruckenden Schluchten – anzutreffen, während es mehr als 500 verschiedene Pflanzenarten gibt. Die Naturpfade auf der Halbinsel führen durch die Landschaften, die mit ihrer unberührten Schönheit faszinieren. Die Gegend von Akamas bietet sich zu Wanderungen, Fahrradtouren, Tauchgängen und zum Baden in kristallklarem Wasser an.

In Akamas liegen zwischen der Stadt Polis und dem Kap Arnaoutis die sogenannten „Bäder der Aphrodite“. Der Ort wurde nach einer kleinen Grotte im Schatten eines uralten Feigenbaums benannt, in deren Wasser die Göttin Aphrodite der Sage nach zu baden pflegte. Der Mythologie zufolge war dies auch der Ort, an dem Aphrodite sich mit ihrem Liebhaber, dem schönen Adonis, traf. Die Stätte ist Teil der Aphrodite- Kulturroute.

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